Zeitraum von 07. August 2011 bis 07. Februar 2011

23. StVO-Novelle bringt die Radhelmpflicht für Kinder

Seit 31. Mai 2011 gelten die neuen Bestimmungen der 23. StVO-Novelle.

Radhelmpflicht für Kinder

Kinder bis 12 Jahre müssen beim Radfahren einen Radhelm tragen. Ebenso Kinder, die in einem Fahrradanhänger transportiert oder auf einem Fahrrad mitgeführt werden. Aufsichtspersonen sind verpflichtet für die Einhaltung der Helmtragepflicht zu sorgen.

Parallele Haltelinien für einspurige Fahrzeuge

Wenn genügend Platz vorhanden ist und einbiegende Fahrzeuge nicht behindert werden, dürfen einspurige Fahrzeuge zur 2. Haltelinie vorfahren.

Gelbe Randmarkierungen kennzeichnen Halte und Parkverbote

Gelbe unterbrochene Linien am Fahrbahnrand oder auf der Gehsteigkante kennzeichnen ein Parkverbot. Durchgehende gelbe Linien zeigen ein Halte und Parkverbot an. Das so kundgemachte Halte- bzw. Parkverbot ist aufgehoben, wenn die Linien durch Schnee, Schmutz oder abgestellte Gegenstände nicht sichtbar sind.

Neues Verkehrszeichen ersetzt Doppelbeschilderung

Liegt ein Schutzweg direkt neben einer Radfahrerüberfahrt, können nun beide Anlagen mit einem Schild gekennzeichnet werden (bisher waren zwei Verkehrszeichen notwendig). Die Anordnung der Symbole muss mit den Anlageverhältnissen übereinstimmen.

Unzulässige Werbung kann sofort entfernt werden

Entgegen der Bestimmungen der StVO oder ohne Bewilligung angebrachte Werbungen oder Ankündigungen können nun ohne weiteres Verfahren entfernt werden. Die Kosten dafür werden dem Besitzer oder Verfügungsberechtigten mittels Bescheid vorgeschrieben.

Download: Bundesgesetzblatt zur 23. StVO-Novelle im RIS

17.06.2011 » Versenden » Einzelansicht

ASTRAD & AUSTROKOMMUNAL - Fachmesse für Straßenerhalter

Wieser Verkehrssicherheit bot einen Überblick über Straßenausrüstung auf der Messe 2011 in Wels

Die ASTRAD 2011 fand am 13./14. April bereits zum 8. Mal statt, wurde heuer erstmals mit der AUSTROKOMMUNAL erweitert und stellte so die größte Kommunalmesse Österreichs mit über 200 Ausstellern dar. Die alle 2 Jahre stattfindende ASTRAD ist für viele Besucher von Ländern, Gemeinden und Straßenmeistereien schon zu einem Fixpunkt geworden.

Sehr viele Messebesucher fanden auch dieses Mal wieder den Weg zu unserem orangen Wieser Verkehrssicherheit-Stand. Behördenvertreter aus ganz Österreich wurden dabei über Neuerungen im Bereich der Baustellenabsicherung, auf dem Leitschienensektor und bei Verkehrsleit- und -absperreinrichtungen informiert. Auch für Fachgespräche im Planungs- und Schulungssektor stand das Wieser-Team Rede und Antwort.

Präsentiert wurden am Messestand die neue Holzleitschiene, die optisch perfekt in unsere wunderschöne Landschaft passt, das Leitbord und Leitelement sowie die mobile Verkehrsinsel, welche rasch als wirkungsvolle Verkehrsberuhigungs- und sicherungsmaßnahme eingesetzt werden kann. Der platzsparende Powermoon® Slider, die erste mobile Lichtanlage komplett aus Kunststoff, leuchtete effizient unseren Messestand aus.

Zu bestaunen gab es auch noch den Huckepack Anprallschutz Alpina-TMA light für Verkehrssicherungsfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen. Dieses System als „Rettendes Kissen“ sichert nicht nur den Verkehrsteilnehmer, sondern auch die sich im Absicherungsfahrzeug befindenden Straßenarbeiter. Die Pritsche ist mit einer LED-Anzeige von Wieser Verkehrssicherheit ausgestattet.
Zu den präsentierten Produkten gehörten auch die neuen innenbeleuchteten und reflektierenden Verkehrszeichen.

Das Team der Firma Wieser Verkehrssicherheit bedankt sich für den regen Zuspruch und die interessanten Diskussionen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der ASTRAD & AUSTROKOMMUNAL 2013 in Wels!

01.06.2011 » Versenden » Einzelansicht

Dialog-Board: Sanfte Tempobremse

Mit neuen Dialog-Boards sorgen ÖAMTC und Wieser für angepasste Geschwindigkeiten

In Deutschland sind sie bereits seit einiger Zeit erfolgreich im Einsatz, jetzt sollen "Dialog-Boards" auch in Österreich für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Das erste Dialog-Board wurde nun in Saalfelden aufgestellt. Einsatzort ist der Schulweg auf der Lofererstraße. An diesem Straßenabschnitt liegen zwei Volksschulen, das Sonderpädagogische Zentrum und ein Kindergarten.

Das Dialog-Board unterscheidet sich ganz wesentlich von den üblichen Tempoanzeigen. Der Autofahrer bekommt eine bewertende Rückmeldung über seine gefahrene Geschwindigkeit: Hält sich der Fahrer an das Tempolimit, bekommt er eine positive Reaktion in Form eines freundlichen "Danke" in der Farbe Grün. Beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erhält der Fahrer ein ermahnendes "Langsam" in Rot. In Kombination mit dem Foto eines Kindes, das Schutzbedürftigkeit signalisiert, erhöht dieses dynamische Feedback die Bereitschaft der Autofahrer, das Tempo zu reduzieren.

"Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Dialog-Board die wirkungsvollste und wohl auch sympathischste Tempobremse ist. Es basiert auf dem Prinzip von Lob und Ermahnung und soll vor allem dort eingesetzt werden, wo ungeschützte Verkehrsteilnehmer, z. B. Kinder auf dem Schulweg, unterwegs sind", erklärt Erich Lobensommer vom ÖAMTC-Salzburg.

Mehr Sicherheit erwartet sich durch diese "sympathische" Tempobremse auch die Fa. Wieser Verkehrssicherheit GmbH und hat daher die Aktion des ÖAMTC unterstützt. Das Dialog-Board wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Wieser Verkehrssicherheit hergestellt.

05.05.2011 » Versenden » Einzelansicht