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Entspannt mit dem Auto in den Sommerurlaub - was muss beachtet werden?

Endlich Sommer – und mit ihm der langersehnte Urlaub. Da heißt es: letzte Reisedetails planen, Koffer packen, Auto beladen und los geht’s. Damit Sie entspannt an Ihr Urlaubsziel ankommen, haben wir für Sie 7 hilfreiche Tipps fürs angenehme Autofahren rund um "Hitze, Auto, Stau & Co". 

 


Tipp1:  Reisestart: morgens oder abends – und so Staus vermeiden  

 

Der noch kühle Morgen bzw. frühe Abend eignet sich für den Beginn einer längeren Autofahrt im Sommer am besten. Sowohl alle Insassen als auch Ihr Fahrzeug profitieren von den angenehmeren Temperaturen zu diesen Zeiten. Gegen Mittag – bis in den Nachmittag hinein – ist die Staugefahr grundsätzlich am größten. Planen Sie in dieser Zeit Pausen ein. Vielleicht können Sie Ihre Pause ja auch mit einer Sehenswürdigkeit auf der Strecke verbinden. Zum Abend hin haben sich die meisten Staus wieder aufgelöst.

 

Tipp 2:  Bei Stau - Rettungsgasse bilden

 

Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet bei Staus eine Rettungsgasse zu bilden. Mithilfe dieser sollen Einsatzfahrzeuge schneller an den Unfallort kommen, wertvolle Zeit gewinnen und in weiterer Folge Leben retten. Sollte man keine Rettungsgasse bilden und angezeigt werden, muss man mit einer Strafe von bis zu € 2.180 rechnen.

So funktioniert die Rettungsgasse bei 2-spuriger Fahrbahn

Autos auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links. Autos auf der rechten Spur fahren so weit wie möglich nach rechts. Auch der Pannenstreifen darf hierbei mitbenutzt werden. In der Mitte, zwischen beiden Autokolonnen, entsteht die Rettungsgasse.

So funktioniert die Rettungsgasse bei mehrspuriger Fahrbahn

Autos auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links. Alle Autos auf den anderen Spuren fahren so weit wie möglich nach rechts. Der Pannenstreifen darf auch bei mehrspurigen Fahrbahnen mitverwendet werden. Sollten sich alle Fahrer richtig verhalten, entsteht auch hier eine Rettungsgasse.

 

Tipp 3:  Stau und Motor-Überhitzung

 

Hohe Außentemperaturen, zu wenig kühlender Fahrtwind, mangelnde Kühlflüssigkeit oder defekte Bauteile können Gründe für eine Motorüberhitzung sein – bei älteren wie modernen Fahrzeugen. Vorbeugung bzw. schnelles Handeln ist angesagt, um den Motor vor Schaden zu bewahren:

 

  • Menge und Alter der Kühlflüssigkeit Ihres Wagens vor der Fahrt prüfen. 
  • Bei brütender Sommer-Hitze – behalten Sie die Wassertemperatur-Anzeige konsequent im Blick.
  • Bei längerer Stehzeit, sollte man den Motor abstellen und alle Fenster hinunter lassen. So gewährleistet man nicht nur Frischluftzufuhr, das Auto heizt sich auch nicht so extrem auf. Dauert der Stau wirklich mehrere Stunden, könnte das Anlassen des Motors und der Klimaanlage fatale Folgen auf die Reichweite haben. Darum - entlasten Sie den Motor und stellen Sie die Klimaanlage ab.
  • Steigt die Temperatur weiter, fahren Sie möglichst die nächste Raststätte an und lassen Sie den Wagen abkühlen.
  • Ist die Temperatur im roten Bereich, so halten Sie an. Zur Not auf dem Pannenstreifen. Je nach Alter Ihres Wagens schalten Sie den Wagen aus oder lassen ihn noch kurz weiterlaufen.
  • Öffnen Sie die Motorhaube – der Wagen kann auskühlen.
  • Die Temperatur ist wieder weiter unten? Fahren Sie vorsichtig weiter und lassen Sie den Wagen später überprüfen. 
  • Überhitzt der Motor auf der Weiterfahrt erneut, rufen Sie Ihre Pannenhilfe auch dann, wenn z. B. Kühlflüssigkeit austritt. 

    WICHTIG: Kippen Sie niemals Wasser auf den Motor und öffnen Sie niemals den Kühlerdeckel, solange der Wagen noch heiß ist.

 

Tipp 4:  Stau - Vorsicht beim Aussteigen

 

Gerade dann, wenn sich stundenlang nichts bewegt, ist man geneigt, aus dem Auto zu steigen. Trotzdem gilt es dabei vorsichtig zu sein. Man befindet sich noch immer auf einer Autobahn. Vor dem Aussteigen sollte man sich vergewissern, dass sich die Autos im Stillstand befinden. Wichtig ist auch, dass man immer in der Nähe des Autos bleibt. Wenn sich die Kolonne weiter bewegt, sorgt man durch das Nicht-Weiterfahren für noch längere Verzögerungen.

 

Tipp 5:  Gesundheit & Spaß für Autofahrten in der Hitze

 

Auf heißen Autofahrten sollten Sie viel trinken. Etwa 3 Liter Flüssigkeit pro Person sollten Sie einplanen: Wasser, verdünnte Säfte oder Tee. Achten Sie besonders darauf, dass Ihre Kinder genügend trinken. Kleine leichte Snacks wie Obst, Gemüse oder Käsewürfel sind die optimale Ergänzung. Pausen, Proviant und Spaß sorgen für Abwechslung während der Reise. Denn ein Picknick inklusive "Beine vertreten", ein tolles Hörspiel oder gemeinsame Gedächtnis- oder Wortspiele lassen die gute Laune steigen – auch in Stauphasen. Am besten bereiten Sie von jedem etwas vor und recherchieren im Internet einmal nach "Spiele im Auto"

 

Tipp 6:  Schützen Sie vor Hitze, was Ihnen lieb und teuer ist

 

Kindersitze oder Sitzplätze können sich durch direkte Sonneneinstrahlung auf Rastplätzen, im Stau oder auch auf der Fahrt unangenehm aufheizen. Ein Sonnenschutz an der Scheibe oder ein heller, kühlender Stoff auf dem Sitz kann Kindern die Reise um einiges erleichtern. Übrigens: Auch Ihr Smartphone liebt es gar nicht heiß – lassen Sie es also nicht auf dem überhitzten Armaturenbrett liegen.

 

Tipp 7:  Klimaanlage: so machen Sie es richtig

 

Fahren ist bei Hitze anstrengender als sonst – hier schafft die allseits beliebte Klimaanlage schnell Abhilfe. Ratgeber und Experten empfehlen, die Temperatur nur bis zu 6° C unter der Außentemperatur einzustellen. So beugen Sie Kreislaufproblemen und eventuellen Erkältungen vor. 

Tipp: Ist Ihr Wagen schon zu Beginn der Fahrt sehr heiß, Umluft-Taste kurz drücken.

 

Wieser Verkehrrssicherheit wünscht Ihnen eine gute Fahrt und einen erholsamen Urlaub.

03.07.2018 » Versenden » Einzelansicht