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CB-Funk warnt LKW-Fahrer vor Baustellen

Die ASFINAG warnt über CB-Funk In- und Ausländische LKW-Fahrer rund 300 Meter vor Baustellen. Damit haben die Lenker die Möglichkeit, rechtzeitig die Spur zu wechseln und so sicherer unterwegs zu sein.

2008 startete Bayern zwei Pilotprojekte um LKW-Fahrer vor Baustellen zu warnen. Weil die Zahl der LKW-Unfälle in diesen Bereichen gesunken ist, wurde die CB-Funkwarnung in einigen deutschen Bundesländern (zum Teil flächendeckend) eingeführt. Seit Anfang 2012 warnt nun auch die ASFINAG mit 19 Funkwarnsendern LKW-Fahrer auf Österreichischen Autobahnen.

Hinweis 300 Meter vor der Baustelle

Wenn der CB-Funk eingeschaltet ist, erhalten die LKW-Fahrer 300 Meter vor der Baustelle den Hinweis „Achtung Gefahrenstelle“ und zwei Alarmtöne. Dann haben sie bei 80 km/h rund zehn Sekunden Zeit, die Spur zu wechseln. Die Funkwarner sind an Warnleitanhängern zur Absicherung von Baustellen oder Unfallstellen angebracht.

Warnung in vier Sprachen möglich

Damit möglichst viele – auch ausländische – LKW-Lenker richtig reagieren können, kann die Warnung in vier verschiedenen Sprachen erfolgen. Je nach Region werden die Spracheinstellungen (z.B. Tschechisch, Ungarisch) individuell den entsprechenden Nachbarländern angepasst.

Ziel: Mehr Verkehrssicherheit

Weil rund 90 Prozent der LKWs mit CB-Funk ausgestattet sind, erreicht man einen Großteil der Lenker durch diese einfache aber wirkungsvolle Maßnahme. Durch diese zusätzlichen Hinweise sollen LKW-Unfälle verhindert werden und das bringt mehr Sicherheit für alle Autobahnbenutzer. Besonders jene, die auf Autobahn-Baustellen arbeiten, sollen durch diese Lenker-Warnung geschützt werden.

Rückfragehinweis: info@verkehrssicherheit.at

23.01.2012 » Versenden » Einzelansicht